Lernen leicht gemacht - 7 Tipps, wie du die nächste Prüfungsphase meisterst!

Veröffentlicht am 04.08.2015

Wer kennt das nicht? Die Prüfungsphase steht vor der Tür und du würdest dich am liebsten in dein Bett verkriechen und deine Lieblingsserie schauen. Auf dem viel zu kleinen Schreibtisch stapeln sich Bücher und Mitschriften, aber WhatsApp und die nächste Kneipentour planen sind viel interessanter. Du schiebst das Lernen auf, bis dir nur noch wenige Tage bis zum gefürchteten Tag bleiben. Und dann heißt es: literweise Kaffee und nächtelanges Lernen. Doch Schluss damit! Mit diesen 7 Tipps bist du bestens auf deine nächste Prüfung vorbereitet.

Lernen leicht gemacht - 7 Tipps, wie du die nächste Prüfungsphase meisterst!

1. Selbsttest

Mache dir klar, welcher Lerntyp du bist! Kannst du dir beim Lesen oder beim Zuhören Dinge besser einprägen? Lernst du lieber mit Kommilitonen oder alleine? Über diese Dinge solltest du dir im Klaren sein. Erst dann kannst du deinen Lernweg vernünftig planen und in Angriff nehmen.

Tipp: Wer besser alleine lernen kann, sollte sich nicht durch Andere verunsichern lassen!

2. Vorbereitung

Verschaffe dir zuerst einen Überblick über dein Lernmaterial! Danach kannst du einen Lernplan erstellen und deine Lernumgebung vorbereiten. Störfaktoren wie Lärm, Handy oder nervende Mitbewohner sollten - nach Möglichkeit - aus dem Weg geschafft werden. Mit dem Lernen anzufangen, stellt für viele die größte Herausforderung dar. Dabei solltest du es nicht aufschieben, sondern deinen inneren Schweinehund überwinden und einfach starten. Meist ist die Überwindung anzufangen schwieriger als das Lernen selbst.

Tipp: Fasse schon während des Semesters Vorlesungen zusammen und schreibe Lernzettel. Dann musst du nicht alles auf den letzten Drücker machen.

3. Lernmethoden

Pausen einlegen und nicht an einer Sache “festbeißen”! Beschäftige dich nicht den ganzen Tag mit demselben Themengebiet. Wechsle jeweils nach einer Lernpause das Thema, das sorgt für Abwechslung. Wenn es mal hakt, solltest du nicht verzweifeln, sondern die Sachen zur Seite legen und später mit klarem Kopf drüber schauen. Auch kannst du verschiedene Lernmethoden anwenden und testen, welche dir am meisten hilft. Ob Karteikarten, Bilder malen, erzählen, Stichpunkte oder einfach Texte mehrmals durchlesen und dabei markieren. Aber keine Panik vor zu vielen und zu langen Texten. Mit etwas Übung und viel Konzentration wirst du ein geübter Leser, der sich einen SpeedReading-Kurs ersparen kann. Ja, richtig gelesen! Es gibt einen Kurs, der dein Lesetempo erhöhen, sogar verdoppeln kann. In den USA gehören solche Kurse zum Studienalltag.

Tipp: Kleine “Spickzettel” schreiben! Wenn man sehr klein und auf engem Raum schreiben muss, prägt sich das Geschriebene besser ein.

4. Generation Smartphone

Nutze dein Handy mal wirklich sinnvoll! Heutzutage kann man mit dem Smartphone so gut wie alles machen. Navigation, Wettervorhersage, Bildbearbeitung ... Warum nicht auch Lernen? Lade dir eine Lern-App auf dein Handy oder nutze die Spracheingabe, um dein Gelerntes aufzunehmen. So kannst du es jederzeit - ob in der Bahn, beim Kochen oder beim Sport - anhören und es dir noch besser einprägen.

Aber Vorsicht: Dein Handy mit all seinen tollen Funktionen und Apps könnte dich leicht vom Wesentlichen - dem Lernen - ablenken! Wer von WhatsApp, Facebook und Co. nicht die Finger lassen kann, sollte lieber den Flugmodus aktivieren.

5. Motivation

Das Erreichen kleiner Lernziele und deren Belohnung steigert die Motivation! Strebe kleine Lernerfolge an und belohne dich dann mit etwas, was dir Freude macht. Ein Stück Schokolade, mit Freunden kochen, eine Runde im Park joggen … Vor allem Sport ist wichtig - als Abwechslung und um den Kopf frei zu kriegen. Einfach abschalten muss auch mal sein!

Tipp: Nicht ständig auf die Uhr schauen! Das macht nur nervös und setzt dich unter Zeitdruck.

6. Lernen im Schlaf

Direkt vor dem Schlafengehen ist das Lernen wirkungsvoller! Lies Dir vor dem Einschafen den Stoff, den du tagsüber gelernt hast, noch einmal durch. Dein Gehirn verarbeitet die Inhalte über Nacht und speichert sie schneller im Langzeitgedächtnis ab.

Wissenschaftler belegen: Eine komplette Nachtschicht vor der Prüfung ist wenig ratsam. 24 Stunden ohne Schlaf schwächen den Körper wie 1,0 Promille Alkohol im Blut.

7. Positive Einstellung

Nicht verzweifeln und sich ständig selbst kritisieren! Versuche, auch auf kleine Lernerfolge stolz zu sein und nicht alles schwarz zu sehen. Nimm frühere gute Noten als Ansporn und schlechte Noten als Anreiz, dich zu verbessern. Und denke immer daran: Du machst das alles freiwillig, keiner zwingt dich. Du hast dich für dein Studium entschieden und bist mit Interesse dabei.

Ganz wichtig: Behalte eine positive Einstellung und glaub an dich selbst!

Fazit

Jeder lernt individuell! Diese Tipps sind keine offizielle Anleitung, nur eine kleine Anregung für das erleichterte Lernen. Letztendlich musst du für dich selbst herausfinden, wie du am besten lernst. Vielleicht kannst du dir auch Tipps von Freunden holen oder dich von deinen Dozenten beraten lassen.