Recruiting an Hochschulen - Deine Chance auf einen Job

Veröffentlicht am 02.08.2016

Auf dem Campus Flyer verteilen und Beratungsgespräche führen - so sieht die Personalbeschaffung von heute aus. Eigentlich ein gutes Konzept, oder? Welchen Nutzen Studierende daraus ziehen und womit du vorsichtig sein solltest, erfährst du in diesem Beitrag.

Recruiting an Hochschulen - Deine Chance auf einen Job

Immer mehr Unternehmen und Konzerne gehen auf Campus-Tour. Sie verteilen an Hochschulen Geschenke - die allseits bekannten „Goodies“ - und Info-Broschüren, um unter den vielen Studenten potenzielle Arbeitskräfte zu finden. Neben Werbeartikeln bieten einige Firmen auch Praktika und Stipendien an. In Fachvorträgen oder Einzelgesprächen können sich Studierende über Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten informieren und ersten Kontakt zu den Arbeitgebern knüpfen. Je nach Unternehmen wird auch mit Auslandseinsätzen, altersgerechten Arbeitsplätzen oder Pflegezeiten geworben.

Vorteile für beide Seiten

Die Firmen suchen und werben potenzielle Bewerber; Studenten werden auf mögliche Stellen aufmerksam und bekommen die Chance, sich zu informieren und zu präsentieren. Das Recruiting an Hochschulen lohnt sich demnach für beide Parteien. Mit dem steigenden Arbeitskräftemangel in Deutschland nimmt auch das Interesse der Unternehmen an einer Kooperation mit den Hochschulen deutlich zu. Die Universität zu Köln beispielsweise kann sich vor Anfragen von Unternehmen kaum noch retten. So beliebt (und scheinbar auch erfolgreich) ist das Studenten-Werben auf dem Campus.

Doch wo genau findet das Recruiting statt?

Tipp:

Neben dem Recruiting an deiner Hochschule bieten vor allem soziale Netzwerke eine zentrale Plattform für die Stellensuche. Weitere Infos zum optimalen Einstieg ins Berufsleben findest du hier.

Engagierte Firmen buchen nicht nur einen Stand am Karrieretag der Hochschule, sondern sind auch mit allerlei Infomaterial und Kontaktmöglichkeiten im Career Service Center der jeweiligen Institution vertreten. Beliebte Zielgruppen sind Juristen, Wirtschaftswissenschaftler und Geisteswissenschaftler. Theoretisch kann aber jede Art von Studenten geworben werden. Fachkräfte werden schließlich überall benötigt.

Fluch oder Segen?

Die Personalbeschaffung an der Uni bietet eine gute Gelegenheit, erste Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen und sich ein persönliches Bild vom Unternehmen und möglichen Karrierechancen zu machen. Viele Studenten nehmen das Angebot als Türöffner für den Arbeitsmarkt wahr. Aber Achtung: Manche Unternehmen nutzen ihren Auftritt an den Hochschulen zu Werbe- und Verkaufszwecken. So kann sich ein Bewerbungstraining schnell als Verkaufsgespräch für Finanzprodukte entwickeln.

Nichtsdestotrotz ist es für dich ein enormer Vorteil, von den Unternehmern direkt geworben zu werden. So bleibt dir viel Zeit für die Suche nach einem passenden Unternehmen erspart. Außerdem bekommst du dank des Recruitings einen guten Überblick über verschiedene Arbeitgeber aus deiner Region und kannst sorgfältig überlegen, was für dich das Beste ist.