10 Tipps für Erstsemester - so gelingt der Start ins Studentenleben

Veröffentlicht am 11.04.2018

10 Tipps für Erstsemester - so gelingt der Start ins Studentenleben

Die erste Vorlesung gehört und was nun? Hier gibt es eine kleine Sammlung hilfreicher Tipps, die euch einen einfachen Start ermöglichen sollen. Der eine oder andere wird euch mit Sicherheit helfen. ;)

1. „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“

Das Motto, das unsere Eltern uns schon von klein auf versuchten einzubläuen, wird auch im Studium seine Berechtigung behalten. An der Uni erwartet man große Eigenverantwortung von euch. In den Einführungsveranstaltungen – die ihr unbedingt besuchen solltet – werden euch Empfehlungen an die Hand gegeben, die ihr gleich zu Beginn des Studiums befolgen solltet. Es kommen Zeiten auf euch zu, in denen ihr voll und ganz in den Klausurvorbereitungen steckt – da noch Dinge vom Semesterstart organisieren zu müssen ist ein Leid, das ihr euch ersparen solltet. Der Studienstart ist dadurch zwar recht stressig, doch nach getaner Arbeit könnt ihr ohne schlechtes Gewissen das Studentenleben genießen.

2. Selbstorganisation ist alles

Struktur und Organisation sind das A und O für ein erfolgreiches Studium. Wenn du von Natur aus ein Chaot bist, sind Organizer und Wandkalender eine große Hilfe. Trage hier alle wichtigen Abgaben und Termine direkt ein und schaue täglich hinein. Auf Nummer sicher gehst du, wenn du dir Erinnerungen auch ins Handy einträgst.

Plane eine Woche im voraus und setzt verbindliche Zeiten für das Studium fest. Besonders effizient lassen sich beispielsweise Freistunden zum Lernen nutzen. Sich mittags in der Uni für zwei Stunden hinzusetzen, fällt meist leichter als abends zuhause. Im Ausgleich habt ihr nach der Uni mehr Zeit zur freien Verfügung. Das Wichtigste ist nichts aufzuschieben, denn irgendwann wird es zu viel und ihr kommt nicht mehr hinterher.

3. Startet früh, früher, am frühesten

In der Schule haben drei bis vier Tage Vorbereitungszeit für eine Klausur gereicht? In der Uni kann eine Klausur so viel Lernaufwand wie für das ganze Abitur beanspruchen. Wenn ihr Pech habt, finden mehrere Klausuren in sehr kurzen Abständen hintereinander statt. Meist braucht ihr für jedes Fach mehrere Wochen, bis es richtig sitzt. Um zu vermeiden, kurz vor den Prüfungen wegen Panik und Verzweiflung zu resignieren, müsst ihr schon frühzeitig mit den Vorbereitungen loslegen. Ihr werdet euch am Ende selber danken.

4. Nicht jedes Wochenende zurück zu den Eltern

Anfangs ist es komisch, nicht mehr Zuhause zu wohnen und man vermisst das alte Umfeld. Keine Bange, das ist normal und ging jedem mal so. Trotzdem ist es gerade zu Beginn wichtig zu versuchen, nicht jedes Wochenende nach Hause zu fahren, sondern in der neuen Stadt Fuß zu fassen. Wenn du bereits das Glück hast, ein nettes Grüppchen gefunden zu haben, solltest du dich mit ihnen verabreden. Es warten viele neue Erfahrungen auf dich. Nimm die Chance wahr, festige diese neuen Bekanntschaften und starte in einen neuen Lebensabschnitt.

5. Verabrede dich zum gemeinsamen Kochabend

Egal, ob es nun die neuen Mitbewohner sind oder deine neue Clique: Kocht gemeinsam! Nicht nur Liebe geht durch den Magen, gemeinsam Essen zuzubereiten verbindet auch auf freundschaftlicher Ebene. Gleichzeitig werdet ihr satt und habt ein wenig Geld sparen können, da ihr nicht alle Zutaten alleine kaufen musstet.

6. Macht die Erstsemesterveranstaltungen mit

Neben den „offiziellen“ Einführungsveranstaltungen organisiert die jeweilige Fachschaft auch eigene Veranstaltungen zum Semesterstart. Oft gibt es dann organisierte „Get Together“ wie Kneipenbummel, aus denen viele Kontakte hervorgehen. Geht auf Ersti-Partys, hier werden Stories für’s Leben geschrieben. Wer das erste Semester hierfür nicht nutzt, ist selber Schuld, denn wenn sich erst einmal feste Gruppen gebildet haben, ist es schwerer Anschluss zu finden.

7. Nutzt das Hochschulangebot

Die Hochschulen haben ein großes Freizeit- und Fortbildungsangebot, worauf ihr sonst nie mehr so günstig zugreifen könnt. Hochschulsport beispielsweise: Egal, ob es Freeletics oder Yoga ist, Probieren geht über Studieren. Es gibt oftmals ein Hochschulradio oder eine Hochschulzeitung, bei denen du wertvolle Erfahrungen für dein späteres Berufsleben sammeln kannst. Neben einem neuen Hobby bieten all diese Angebote außerdem die Gelegenheit, Menschen außerhalb des eigenen Studiengangs kennenzulernen. Ihr werdet überrascht sein, wie verschieden die Leute aus unterschiedlichen Studiengängen sein können.

8. Übernehmt euch nicht

So spaßig es auch sein kann, mit Wildfremden zu feiern, Bier zu trinken und sie kennenzulernen, lasst das Studium nicht zu sehr in den Hintergrund rücken. Eine Woche jeden Abend raus gehen kann man mal machen, die muss aber auch wieder aufgearbeitet werden.

Die Inhalte aus der Vorlesung wollen verstanden und vertieft werden. Es kann passieren, dass man mal zu spät mit dem Lernen beginnt, das sollte aber nicht zur Regel werden. Bereitet daher lieber von Anfang an immer alles fleißig vor und nach. Das erspart euch viel Ärger und hilft schon, um einen smoothen Übergang in die Prüfungsphase zu haben.

9. Wenn der WG-Segen schief hängt...

Wenn ihr bei der WG-Suche schnell wart und etwas Glück hattet, seid ihr jetzt nicht in einer Zweckgemeinschaft, sondern wohnt mit coolen Leuten zusammen, die sich zur zweiten Familie entwickeln. Falls die Wohnungssuche drüber und drunter verlief und ihr einfach nur heilfroh gewesen seid, irgendeine Bleibe gefunden zu haben – nicht schlimm. Findet euch erst einmal in eurem neuen Leben zurecht und bisweilen wird sich auch ein guter Bekanntenkreis herauskristallisiert haben. Es wird sich bestimmt jemand in derselben Situation finden, mit dem ihr einfach eine neue WG gründen könnt. Das WG-Leben macht erst dann Spaß, wenn man mit den Leuten auf einer Wellenlänge ist – logisch, oder?

10. Nutzt den Luxus des Semestertickets aus

Die meisten Tickets reichen deutlich über die Grenzen des Stadtgebiets hinaus. Das Semesterticket der Unis in NRW gilt beispielsweise für das ganze Bundesland. Das Angebot an Reisezielen ist recht groß, man muss sich nur mal informieren. Die große Mobilität öffnet euch außerdem ein immenses Freizeit- und Kulturangebot, bei dem ihr als Studenten meist ziemlich günstig davon kommt. Nutzt diese Rabatte, denn das Klischee des armen Studenten ist leider viel zu oft sehr nah an der Realität.

Zu guter Letzt: Habt keine Angst vor Fehlschlägen. Die meisten haben mal eine Klausur verhauen oder sind durchgefallen. Hauptsache ihr lasst euch nicht unterkriegen und arbeitet an euren Schwächen.