Die 4 besten Lerntechniken für dein Studium

Veröffentlicht am 08.09.2020

Die 4 besten Lerntechniken für dein Studium

Welcher Lerntyp bist du?

Die meisten Menschen lassen sich in vier Lerntypen einteilen:

  1. Visuelle Lerntypen
  2. Auditive Lerntypen
  3. Haptische Lerntypen
  4. Kommunikative Lerntypen

Um einen Lerneinstieg zu finden ist es häufig sinnvoll im Vorfeld einmal darüber nachzudenken, welches für einen selbst die beste Lerntechnik ist. Kannst du dich an das Letzte erinnern, was du wirklich gelernt hast? Wie hast du das angestellt?

1. Visuelle Lerntypen

Wie der Name schon verrät, handelt es sich herbei um eine Lernmethode, bei der der Lernstoff sichtbar ist. Das bedeutet, du lernst besonders gut, wenn du den Lernstoff sehen kannst. Du kannst dir Begrifflichkeiten, Zusammenhänge und Informationen besser einprägen, wenn du diese visualisieren kannst. Dazu gehören neben den klassischen Mitschriften, auch Diagramme und Mindmaps. Dein Lernorgan sind also die Augen.

2. Auditive Lerntypen

Dieser Lerntyp prägt sich Informationen besonders gut über das Hören ein. Auditiven Lerntypen fällt es besonders leicht, das gesprochene Wort abzuspeichern und wieder abzurufen. So können diese Lerntypen zum Beispiel Vorlesungen aufnehmen und diese später zum Lernen, erneut anhören.

3. Haptische Lerntypen

Beim haptischen Lerntyp geht es darum, dass du das zu Lernende erfühlen musst. Du ertastest und spürst mit deinen Händen und prägst dir so entsprechende Informationen ein. Durch das Berühren von Gegenständen kannst du dir Lernstoff besonders gut beibringen. Wenn du zum Beispiel anatomische Begriffe lernen musst, fällt dir dieses an einem Skelett, welches du anfassen kannst, deutlich leichter, als wenn du nur eine Zeichnung vorliegen hast.

4. Kommunikative Lerntypen

Lernen über Gespräche. Das bedeutet du nimmst Informationen und Zusammenhänge am besten auf, wenn du dich mit anderen Personen darüber unterhältst.
So filterst du dir aus der Kommunikation den Lernstoff heraus und speicherst diesen ab. Für dich sind daher Lerngruppen mit Kommilitoninnen und Kommilitonen eine sehr gute Lernmethode.

Wenn du dir noch unsicher bist, zu welchem Lerntyp du gehörst, dann probiere die genannten Lernmethoden einfach mal aus und du wirst schnell herausfinden was für dich persönlich am besten funktioniert. Bei vielen Menschen gibt es nicht den einen dominanten Lerntyp, sondern eine Kombination aus mehreren Methoden. Darüber hinaus kann sich über die Zeit der Lerntyp auch verändern.

Wenn du dir noch nicht ganz sicher bist, kannst du hier einen interaktiven Test machen, welcher bei der Einordnung der besten Lerntechnik helfen soll.

Weitere Lerntipps

Neben den verschiedenen Lernmethoden gibt es noch weitere Möglichkeiten, die dabei helfen, sich bestimmte Informationen anzueignen:

Glossar anlegen

Insbesondere bei Studiengängen, in welchen du viele Fachbegriffe lernen musst, wie z.B. im medizinischen Bereich, ist es sinnvoll sich ein eigenes Glossar anzulegen. Du erstellst dir eine Liste und erweiterst diese um jeden neuen, unbekannten Begriff. Wenn du diese regelmäßig wiederholst und anwendest, wirst du sehen, wie schnell du Sie draufhast! Tippe: setze dir als Ziel 5 Begriffe pro Tag zu lernen!

Für Definitionen und komplexe Zusammenhänge ist es sinnvoll sich Lernkarten anzulegen. Auf der einen Seite steht der Begriff oder das Themengebiet und auf der anderen Seite die dazugehörige Definition / Auflistung oder Zusammenhang.
Keine Lust auf Zettelwirtschaft? Kein Problem: das geht auch online! Schaut doch einfach mal nach passenden Apps. So kannst du auch von unterwegs lernen!

Je nachdem welcher Lerntyp du bist, kannst du dir diese Listen und Karten zum Beispiel auch einsprechen.
Wichtig bei allen Lernmethoden ist es, dass sich der gelernte Stoff festigen kann. Beim reinen auswendig Lernen landet der Stoff im Kurzzeitgedächtnis und lässt sich etwa 2-3 Tage abrufen. Vor manchen Prüfungen kann das helfen, um noch auf den letzten Drücker Informationen aufzunehmen. Um langfristig etwas zu behalten, sollte das Gelernte regelmäßig wiederholt werden und du solltest es verstanden haben. Denn dann setzt es sich und wird im Langzeitgedächtnis abgespeichert.