Tipps für die Semesterferien: Arbeit, Abenteuer und Entspannung? So geht’s!

Veröffentlicht am 25.08.2015

Das Gute an der Prüfungsphase ist, dass sie irgendwann endet und die wohlverdienten Semesterferien folgen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, diese freie Zeit zu gestalten. Natürlich kann es nicht schaden, wenn sich dabei eine Gelegenheit ergibt, deinen Lebenslauf zu optimieren. Idealerweise kannst du dabei sogar Geld verdienen. Wir haben einige Tipps für dich, wie es gelingt Arbeit, Abenteuer und Entspannung zu verbinden.

Tipps für die Semesterferien: Arbeit, Abenteuer und Entspannung? So geht’s!

Auslandsaufenthalt

Das Fernweh ist groß und die Reiselust hat dich gepackt? Je nach Zeit und Budget bieten sich spannende Möglichkeiten, die Ferien im Ausland zu verbringen.

Auslandspraktikum

Du möchtest deine Ferien sinnvoll nutzen und deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen? Im Rahmen eines Praktikums sammelst du wertvolle Erfahrungen und erhältst Einblicke in das Berufsleben. Wenn du gerne ferne Länder erkundest und fremde Kulturen kennenlernst, ist ein Auslandspraktikum genau das richtige für dich. Ein Praktikum dient nicht nur als wichtige Zusatzqualifikation. Du erweiterst deinen persönlichen Horizont und gewinnst an Eigenständigkeit und Selbstvertrauen. Mit dem richtigen Zeitmanagement gelingt es dir, Arbeit und Urlaub zu kombinieren. Du kannst die Wochenenden nutzen, um Land und Leute kennenzulernen. Idealerweise lässt es deine Zeit zu, im Anschluss an das Praktikum noch ein paar Tage vor Ort zu verbringen. Den Urlaub hast du dir auf jeden Fall verdient. Da es nicht ganz einfach ist, eine attraktive Praktikumsstelle zu finden, lohnt es sich, die Hilfe einer Agentur in Anspruch zu nehmen. Die Agentur leitet deine Bewerbung an passende Unternehmen weiter. Sollte vor Ort etwas schief gehen, erhältst du dort auch Unterstützung.

Work and Travel

Work and Travel ist eine beliebte Möglichkeit, kostengünstig zu reisen und fremde Länder zu entdecken. Vor allem für Backpacker zählt Australien zu den beliebtesten Reisezielen. Die meisten Jobs finden sich in der Tourismusindustrie. Gesucht werden Hilfsarbeiter im Hotel, Kellner oder Barkeeper. Wer körperlich fit ist, kann sich auch um einen Job in der Landwirtschaft oder Viehzucht bemühen. Die Bezahlung bei solchen Gelegenheitsjobs kann variieren. Es kann vorkommen, dass die Arbeit mit Kost und Logis entlohnt wird. Das muss aber nicht von Nachteil sein. Die Lebensunterhaltskosten in Australien liegen meist über dem deutschen Durchschnitt, während der Lohn etwas darunter liegt.

Das andere Ende der Welt ist dir zu weit? Neben Australien und Neuseeland stellen Südafrika, die Türkei und Spanien ebenfalls attraktive Reiseziele für Backpacker dar.

Unser Tipp:

Solltest du dich für eine Reise ins Ausland entscheiden, empfehlen wir dir eine sorgfältige Vorbereitung. Kümmere dich rechtzeitig um organisatorische Angelegenheiten, wie ein Visum und eine Krankenversicherung fürs Ausland.

Au Pair

Du möchtest eine neue Kultur kennenlernen, bist aber lieber an einem festen Ort zu Hause? Dann könnte dir ein Au Pair-Aufenthalt gefallen. Die wichtigsten Voraussetzungen sind, dass du Spaß am Umgang mit Kindern hast. Wenn du dazu noch geduldig und verantwortungsbewusst bist, hast du gute Chancen auf eine Stelle. Mögliche Aufenthaltsorte können die USA, Australien, Neuseeland oder auch ein Land in Europa sein. Idealerweise gelingt es dir, auf eigene Faust eine Gastfamilie zu finden. Freunde und Bekannte können dir eventuell eine Familie empfehlen und einen Kontakt herstellen. Alternativ gibt es zahlreiche Agenturen, die sich auf die Vermittlung von Gastfamilien spezialisiert haben.

Farmarbeit

Aufgrund der wunderschönen Landschaft zählen Australien, Neuseeland, die USA sowie Irland und Norwegen zu beliebten Zielen für Farmarbeiter. Wie bereits erwähnt, spielt Farmarbeit im Rahmen von Work and Travel eine Rolle. Es gibt aber auch die Möglichkeit, als langfristiger Gastarbeiter auf einer Farm zu leben. Je nach Aufenthaltsort und Art der Farm können unterschiedliche Arbeiten anfallen. Während in den USA vor allem Rancharbeiter gesucht werden, steht in Irland und Norwegen meist das frühmorgendliche Kühemelken auf dem Programm. Du unterstützt deine Gastfamilie bei den anfallenden Arbeiten und lebst mit ihnen auf der Farm, wo du den Alltag hautnah miterlebst. In der Regel arbeitest du gegen Kost und Logis.

Soziale Projekte in Deutschland

Wenn es dich in den heimischen vier Wänden hält, gibt es auch hier viele Möglichkeiten, die Semesterferien sinnvoll zu nutzen. Es gibt zahlreiche soziale Projekte, für die du dich engagieren kannst. Wenn du gerne mit Kindern arbeitest, kannst du zum Beispiel Kinderferienprogramme unterstützen. Es gibt verschiedene Organisationen wie die DLRG (Deutsche Lebensrettungsgesellschaft), Pfadfinder, Messdiener, Jugendclubs etc. die nach Betreuern suchen.

Der Umgang mit Kindern liegt dir nicht? Fast jede Universität bietet in den Semesterferien internationale Sommerschulprogramme an, bei denen Paten gesucht werden, die den Gastschülern mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Wenn du in den Semesterferien nichts von der Uni wissen willst, kannst du dich auch in deiner Nachbarschaft engagieren. In vielen große Städten gibt es organisierte Nachbarschaftshilfe, bei der ältere und hilfebedürftige Menschen zum Beispiel beim Einkaufen oder bei der Hausarbeit unterstützt werden. Je nach Organisation werden solche Nebenjobs auch gut bezahlt. Im späteren Bewerbungsprozess werden dir die entsprechenden Zeilen im Lebenslauf auf jeden Fall zu Gute kommen.

Und ein entscheidender Vorteil: Während der Semesterferien gilt nicht die 20-Stunden-Grenze pro Woche, sondern du darfst mehr arbeiten und kannst dir ein finanzielles Polster für das kommende Semester ansparen!